Domina

Als Domina (Mehrzahl: Dominas) bezeichnet man eine Frau, die gegen Bezahlung verschiedenste dominante und/oder sadistische Praktiken anbietet. Der Definition nach dem Prostitutionsgesetz zählt die Tätigkeit einer Domina zur Sexarbeit. Sie praktiziert zwar in den meisten Fällen keinen Geschlechtsverkehr mit den überwiegend männlichen Kunden, aber sie offeriert im weiteren Sinne eine sexuelle Dienstleistung. Der Ausdruck Domina stammt aus dem Lateinischen und bedeutet wortwörtlich Herrin des Hauses, denn auf Latein heißt das Haus Domus. Ursprünglich handelte es sich bei einer Domina um eine die Vorsteherin eines Klosters genauer gesagt schlichtweg um die Hausherrin. Beruflich tätige Dominas fügen ihrem Namen häufig bestimmte Titel zu, unter anderem Lady, Madame, Herrin, Mistress oder Goddess (englisch für Göttin). Gelegentlich verwenden Dominas auch Bezeichnungen, die sich direkt auf ihr Spezialgebiet, also die angebotenen Dienstleistungen beziehen. In dem Fall lesen wir Namen wie Onlineherrin, Findom (Kurzform für finanzielle Domina) und Gouvernante. Zu den Kunden einer Domina gehören fast ausschließlich Männer, Frauen nutzen ihre Dienste kaum. Meist arbeiten Dominas auf selbstständiger Basis, sie sind also gewerbliche angemeldete Sexarbeiterinnen tätig. Dominas finden wir zwar überwiegend, aber nicht ausschließlich, in der BDSM-Szene. Gleichermaßen hat nicht jede Domina auch eine persönliche Neigung zu Dominanz oder SM-für viele ist es ein Beruf wie jeder andere. In der kommerziellen BDSM-Welt gibt es als männliches Gegenstück zur Domina den Sado (abgeleitet von Sadismus), auch als Herr oder Meister bezeichnet. Der Begriff „Dominus“ wird überwiegend von den Medien verwendet, ist aber auch aus der englischen Literatur bekannt. In erotischen Romanen wird die Bezeichnung Dominus ebenfalls gerne für einen dominanten Mann verwendet. Sados sind überwiegend auf homosexuelle Kunden spezialisiert.

Dominas arbeiten wahlweise in separaten, an Bordelle angeschlossene Bereiche, oder in eigens für die Job-Ausübung angemieteten Räumlichkeiten. Die Einrichtung eines solchen Dominastudios ist meist auf die gängigen Wünsche der Freier ausgelegt. Man findet eine Vielzahl der üblicherweise benötigten Accessoires, um die erotischen Fantasien der Kunden umsetzen zu können. Zur Ausstattung können also zum Beispiel kerkerartigen Räume mit Käfigen, Andreaskreuzen, Streckbänken, Fesseln und Ketten, Flaschenzügen usw. gehören. Eine weitere Spielart ist Kliniksex, also Rollenspiele, die an das Arzt-Patienten-Verhältnis angelehnt sind. Die Einrichtung in diesem Metier ist natürlich eine komplett andere. Für die Medizin-Spielchen liegen hier beispielsweise Klistiere und Kanülen bereit. Es gibt zudem häufig Gynäkologie Stühle – mit oder ohne Fesseln. Neben den aufwendig und sorgfältig eingerichteten Räumlichkeiten hat eine Domina meist ein riesiges Sortiment an hauptsächlich sadomasochistischen Sexspielzeugen und Accessoires. Es gibt Reitgerten und Peitschen, Klammern, Peniskäfige und Dildos. Weiterhin kommen Masken, Uniformen, Lack- und Leder-Kleider für Rollenspiele zum Einsatz. Allerdings finden die Handlungen nicht ausschließlich in Domina-Studios statt. Auch im Escort-Service gibt es Damen, die Kundenbesuche im Hotel oder zu Hause anbieten.

Der immer stärker werdende Einfluss des Internets hat auch vor den Dominas nicht haltgemacht. Es haben sich weitere Formen der Dominanz entwickelt, insbesondere die Online-Erziehung. Hier vereinbaren Kunde und Domina Rollenspiele per E-Mail oder Chat. Ebenso findet die finanzielle Dominanz viel im Netz statt. Bei dieser Variante befriedigt es den Kunden, der Domina die von ihr geforderten Geschenke oder Geldbeträge zukommen zu lassen. Eine Unterform ist das sogenannte Blackmailing – zu Deutsch: Erpressung. Hierbei gibt der Freier der Domina zunächst für ihn selbst äußerst unangenehme Fotos oder Informationen, um sich dann im Anschluss damit erpressen zu lassen.

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