Genitalien

Als Genitalien werden die Geschlechtsorgane von Männern und Frauen bezeichnet. Man unterscheidet die Geschlechtsorgane anhand ihrer Funktion in Sexualorgane, die dem Geschlechtsverkehr dienen, und Fortpflanzungsorgane, die für die Fortpflanzung benötigt werden. Die Entwicklung der Genitalien eines jeden Menschen findet schon sehr früh statt. Während der Embryo am Anfang der Embryonalentwicklung noch kein Geschlecht zeigt, beginnt die Herausbildung des Geschlechts ab der achten Woche. Die Anlagen dazu sind bei beiden Geschlechtern gleich, lediglich die Ausprägung erfolgt geschlechtsspezifisch. Verantwortlich dafür welche Genitalien angelegt werden, ist, ob es ein Y-Chromosom gibt oder nicht. Es wird außerdem zwischen inneren und äußeren Geschlechtsorganen unterschieden. Die äußeren Genitalien sind bei der Geburt zwischen den Beinen des Babys in fast allen Fällen klar erkennbar: Entweder Penis und Hoden bei Jungen oder eine Vulva bei Mädchen. Die Geschlechtsbestimmung des Neugeborenen erfolgt anhand dieser äußeren, primären Geschlechtsorgane. Wenn sich anhand der äußeren Genitalien bei der Geburt kein Geschlecht eindeutig zuordnen lässt, spricht man von Intersexualität. Primäre Geschlechtsmerkmale sind für die Fortpflanzung von unersetzlicher Bedeutung und ebenfalls von Geburt an vorhanden. Alle Geschlechtsmerkmale, die sich erst später entwickeln, werden als sekundäre Geschlechtsmerkmale bezeichnet. Die Gesamtheit der Fortpflanzungsorgane bildet das menschliche Fortpflanzungssystem.

Das weibliche Fortpflanzungssystem besteht aus Organen, die sich in der Beckenregion und hauptsächlich innerhalb des weiblichen Körpers befinden. Das weibliche Reproduktionssystem besteht dabei aus drei Hauptbereichen: die äußere Vulva, die Gebärmutter und die beiden Eierstöcke plus Eileiter. Die Funktion der Vulva besteht darin, zur Vagina zu führen. Innerhalb der Gebärmutter entwickelt sich der Fötus und die beiden Eierstöcke und Eileiter, stellen Eizellen her und leiten diese weiter. Die weiblichen Brüste werden medizinisch gesehen nicht als Teil des weiblichen Fortpflanzungssystems betrachtet, da sie erst nach der Geburt eine Rolle spielen. Zur Vulva gehören außerdem die Klitoris, die Schamlippen, das Jungfernhäutchen und die Scheidenvorhofdrüsen (auch Vestibulardrüsen oder Bartholin-Drüsen), die bei Erregung für die Befeuchtung sorgen. Die Vulva und die Schamlippen bilden den Eingang der Scheide, die ein elastischer, muskulöser Kanal ist, der die Gebärmutter mit der Außenwelt verbindet. Der Gebärmutterhals ragt in die Vagina hinein und bildet zusammen mit der Zervix das innere Ende. Beim Sex nimmt die Vagina den Penis auf. Während der Periode dient sie als Kanal für den Menstruationsfluss aus der Gebärmutter. Bei der Geburt hingegen wird das Baby durch die Vagina (Geburtskanal) geschoben. Die birnenförmige Gebärmutter des Menschen ist etwa 7,5 cm lang, 4,5 cm breit und wiegt etwa 60 Gramm. Sie liegt zentral im Unterleib der Frau, direkt hinter der Blase. Am oberen Ende münden rechts und links die beiden Eileiter in die Gebärmutter. In der Gebärmutterschleimhaut nistet sich das befruchtete Ei ein und wächst zum Fötus heran. Die Eierstöcke sind die weiblichen Keimdrüsen. Auf jeder Seite des Körpers befindet sich ein Eierstock, der die Eizellen produziert. Die Eierstöcke scheiden auch Hormone aus, die für den Menstruationszyklus und die Fruchtbarkeit eine Rolle spielen und sind deshalb zusätzlich auch Hormondrüsen.

Die Fortpflanzungsorgane des Mannes lassen sich ebenfalls in drei Kategorien einteilen. Keimdrüsen produzieren und speichern die Spermien. In den Hoden erfolgt die Spermienproduktion, die sich im Hodensack befinden. Die noch nicht ausgereiften Spermien wandern dann zur Entwicklung und Lagerung in die Nebenhoden. Die zweite Kategorie sind die Ejakulationsflüssigkeit produzierenden Drüsen, zu denen die Cowper-Drüse, die Samenblasen, die Prostata und die Samenleiter gehören. Letzte Kategorie sind die Geschlechtsorgane, die für die Kopulation und die Ablage der Spermien im männlichen Körper zuständig sind. Das sind der Penis, die Harnröhre und die Samenleiter. Zu den äußeren männlichen Genitalien gehören der gut sichtbare Hodensack sowie der Penis. Der männliche Penis ist wiederum in Wurzel, Schaft, Eichel und Vorhaut unterteilt. Der Hodensack befindet sich an der Basis des Penis und enthält, zusammen mit den Hoden, die beiden männlichen Keimdrüsen. Die Hoden setzen Hormone frei, die sowohl für die Bildung von Spermien als auch für die Ausbildung charakteristischer sekundärer Geschlechtsmerkmale (z. B. Bartwuchs) verantwortlich sind.

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