Hoden

Der Hoden (lat. Testis) ist neben dem Penis eines der wichtigsten primären Geschlechtsmerkmale des Mannes. Der Hodensack, in welchem sich zwei bewegliche Hoden befinden, ist sich zwischen den Beinen platziert, direkt unterhalb des Penis. Jeweils unmittelbar an den eiförmigen, paarig angelegten Hoden befinden sich außerdem  die Nebenhoden. Bei erwachsenen Männern ist der Hodensack mit Schamhaaren bedeckt. Hoden und Hodensack werden in der Umgangssprache außerdem oft als Eier, Klöten, Sack oder sogar als Familienjuwelen bezeichnet. Die Hoden selbst sind die Keimdrüsen (Gonaden) des Mannes. Eben deshalb gehören sie auch zu den wichtigsten männlichen Geschlechtsorganen. In ihnen findet nämlich die Samen- und Hormonproduktion statt. Die Hormone, wie zum Beispiel Testosteron, sind wiederum für die Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale wichtig ist. Wenn einem Mann die Hoden fehlen, ist er deshalb nicht nur unfruchtbar. Darüber hinaus ist sein Erscheinungsbild aufgrund der fehlenden Hormone nicht typisch männlich (z. B. weniger Körperbehaarung). Gleichermaßen ist der Sexualtrieb bei Männern ohne Hoden stark reduziert. So gehört der Hodensack nicht nur zu den wichtigsten männlichen Geschlechtsorganen, sondern auch zu den wichtigsten erogenen Zonen des Mannes. Daher mögen es zahlreiche Männer, an dieser Stelle beim Sex (sanft) stimuliert zu werden. Das geht übrigens mit der Hand oder auch oral. Wenn der Hoden beim Sex in den Mund genommen wird, spricht man von Teabagging.

Die Hoden sind im Normalfall von Geburt an vorhanden, manchmal liegen sie noch im Inneren des Körpers und rutschen erst später in den Hodensack. In der Pubertät fangen die Hoden dann an zu wachsen und die Spermienproduktion beginnt. In seinem Inneren besteht jeder Hoden aus Hunderten von feinen Kanälchen und ca. 350 Hodenläppchen. Nach der Geschlechtsreife werden darin die Samenzellen (Spermien) in großer Zahl gebildet. Bei gesunden Männern befinden sich bis zu 100 Millionen Spermien in einem Milliliter Samenflüssigkeit (Sperma). Diese werden beim Samenerguss (Ejakulation) durch den Harnleiter mit dem Sperma herausgeschleudert. Das Hodenvolumen eines Mannes kann Auskunft über den Funktionszustand seiner Hoden geben. Beträgt das Volumen des Hodens weniger als 8 Milliliter, ist davon auszugehen, dass die Spermienproduktion gestört ist und der Mann wahrscheinlich unfruchtbar ist. Nach dem 40. Geburtstag reduzieren sich Gewicht, Volumen und die Spermienproduktion des Hodens bei den meisten Männern Stück für Stück. Die Keimdrüsenfunktion des Mannes hört jedoch nicht in einem bestimmten Alter plötzlich auf. Sowohl die Produktion von Hormonen als auch die Reifung von Keimzellen können bis ins hohe Alter erhalten bleiben. Viele Männer werden früher oder später im Alter allerdings doch unfruchtbar, was aber nicht gleichbedeutend mit Impotenz ist. Von Unfruchtbarkeit wird nämlich gesprochen, wenn zu wenige oder zu langsame Spermien gebildet werden, wogegen Impotenz die Unfähigkeit eine Erektion und Ejakulation zu bekommen bedeutet. Demnach sind Männer im Alter vielleicht unfruchtbar, aber nicht impotent. Immerhin wird von Männern berichtet, die mit über 100 Jahren noch Kinder gezeugt haben. 

Für die meisten Männer ist der Hoden zudem der schmerzempfindlichste Punkt ihres Körpers. Deswegen wird er bei vielen Sportarten mit einem speziellen Suspensorium vor Fremdeinwirkung geschützt. Verletzungen am Hoden sind tatsächlich äußerst schmerzhaft. Zu den gängigsten Erkrankungen des Hodens zählen die Hodenverdrehung, der Hodenhochstand und die Nebenhodenentzündung.

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