One-Night-Stand

Der englische Ausdruck One-Night-Stand war ursprünglich die Bezeichnung für eine einmalige Bühnenaufführung – also etwa ein Theaterstück oder ein musikalisches Event. Heute ist mit einem One-Night-Stand die Situation gemeint, in der jemand nur ein einziges Mal mit einem anderen Menschen schläft – eben für One Night (Deutsch: Eine Nacht). Seit wann der Begriff auch für einmaligen Geschlechtsverkehr verwendet wird, lässt sich nicht genau sagen. Da der One-Night-Stand im englischsprachigen Raum als Beschreibung für flüchtige sexuelle Begegnungen aber schon geläufig war, hat man diesen Anglizismus ins Deutsche übernommen. In Online-Portalen und Kontaktanzeigen wird der One-Night-Stand häufig mit ONS abgekürzt. Auch die Person, mit der man eine derartige sexuelle Begegnung hatte, bezeichnet man als One-Night-Stand. 

Auch wenn der Ausdruck auf sexuelle Aktivitäten in der Nacht hindeuten, können One-Night-Stands natürlich zu jeder Tageszeit stattfinden. Es spielt zudem keine Rolle, ob man den Sexualpartner bereits kennt oder erst kurz vor dem Akt kennengelernt hat. Obwohl der Begriff in manchen Gegenden eher nur für einmalige Aktionen mit fremden Sexualpartnern verwendet wird. Charakteristisch für One-Night-Stands ist zudem immer, dass beide Beteiligten eigentlich nur an Geschlechtsverkehr, nicht aber an einer Beziehung interessiert sind. Natürlich können sich aus einmaligem Sex durchaus auch Partnerschaften entwickeln, dann ist es allerdings kein klassischer One-Night-Stand mehr. 

 

Es gibt viele Gründe, warum Menschen einen One-Night-Stand haben – egal, ob es nur einmal im Leben passiert, oder öfter vorkommt:

  • Es handelt sich um eine Möglichkeit, sich mit einer anderen Person zu einem Zeitpunkt zu verbinden, an dem man keine emotionale Verbindung aufbauen möchte. Die Gründe dafür, sich nicht emotionale binden zu wollen, sind unterschiedlicher Natur. Es könnte vielleicht zu schmerzhaft, riskant oder zu zeitintensiv sein.
  • Für einige bieten ONS einen Weg, für sich selbst herauszufinden, ob man wirklich so unwiderstehlich, attraktiv und besonders ist, wie man es annimmt. Das kann sich jedoch auch negativ auswirken, wenn jemand seinen Wert als Mensch an seinen Erfolg bei einem One-Night-Stand knüpft.
  • Manche Menschen versuchen mit der Eroberung eines One-Night-Stands auch anderen zu beweisen, dass sie attraktiv und begehrt sind. 
  • Mit ONS erhält man eine Gelegenheit, für eine Nacht die Person zu sein, die man gerne immer sein würde. Zum Beispiel spontaner, offener, sexueller orientiert, sorgloser, weniger ängstlich, abenteuerlustiger usw.
  • Es kann eine Flucht aus dem Alltag sein, denn Sex baut Stress, Sorgen, Ängste und Aggressionen ab.
  • Ein One-Night-Stand ist eine sorglose, vergnügliche und oberflächliche Verbindung, die einen unserer Urtriebe, nämlich den Wunsch nach (häufigem) Geschlechtsverkehr, befriedigt.
  • Die Wahrscheinlichkeit, zurückgewiesen zu werden, ist viel geringer, wenn es sich um Sex ohne Bedingungen handelt.
  • Es kann eine Form von zwanghaftem Vermeidungsverhalten oder von Verdrängung sein. Wenn jemand sehr stark damit beschäftigt ist, immer nur für den Moment zu leben und diesen permanent auskosten zu wollen, ist das natürlich problematisch: Mit ONS soll einfach nur vermieden werden, sich den tieferen Problemen zu stellen, die dieses Verhalten verursachen.
  • Einige Menschen möchten grundsätzlich keine Verpflichtung in Form einer dauerhaften Partnerschaft eingehen. Sie entscheiden sich daher ganz bewusst dazu, ihre sexuellen Bedürfnisse ausschließlich durch One-Night-Stands zu befriedigen.

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