Somnopholie - Ich mag dich schlafen sehen

Somnophilie, der Fetisch für Schlafende: Erfahren Sie alles über die Faszination für schlafende Personen, wie diese Vorliebe sicher und einvernehmlich...

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von Bell Bennett

13 Minuten Lesezeit

Somnopholie - Ich mag dich schlafen sehen

Es ist nicht der Sex, der in einer Beziehung für echte Verbundenheit sorgt, es ist das Nebeneinanderschlafen. Dieser vertrauensvolle Akt, sich im Beisein eines anderen vollkommen der Schutzlosigkeit des Schlafes hinzugeben. Nicht wenige Menschen sind von dem Anblick des schlafenden Partners oder auch schlafender Freunde zutiefst berührt. Dies mag mitunter auch daran liegen, dass die Anspannung des Tages vom Schlafenden abfällt, seine Gesichtszüge sich glätten und sein Ausdruck etwas Naives, Unberührtes annimmt. Oft wirken schlafende Menschen zudem deutlich jünger.

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Und doch, muss der Moment nicht so harmlos sein, wie er scheint. Denn dieser so friedvolle Augenblick macht uns verletzlich. Wir sind dem Willen der anderen hilflos ausgeliefert. Vielleicht liegt hier der Reiz, wenn sich Menschen von Schlafenden sexuell erregt fühlen – in diesem Mix aus Schönheit und völliger Hingabe.

Schlafende ansehen als Fetisch

Im Fachjargon nennt sich dieses Verlangen „Somnophilie“. Solange diese Tendenzen einvernehmlich bleiben und kontrolliert werden können, wird von einem harmlosen Fetisch ausgegangen, wie er sich auch auf anderen Gebieten entwickeln kann.

Begriff Fetisch

Ein Fetisch ist gekennzeichnet durch die lustvolle Aufmerksamkeit des Einzelnen für bestimmte Gegenstände, Stoffe oder Körperteile. Allein deren Betrachtung wird individuell bereits als lustvoll erlebt.

Bei der Lust an Schlafenden wird von einem „Sleepy Fetisch“ gesprochen. Ein Großteil der Diskussionsteilnehmer in einschlägigen Foren betont bei der Darstellung seiner Vorliebe deren Befriedigung durch die reine Betrachtung schlafender Menschen. Erfahrungsberichte sind meist voyeuristisch angelegt. Liebhaber schlafender Menschen scheinen mit ihrer Vorliebe eher im Hintergrund zu bleiben.

Bis zu einem gewissen Grad erfährt diese Vorliebe durchaus kulturelle Akzeptanz. Zumindest in ihrer rein optischen Form. So wurden vermutlich Tausende Lieder und Gedichte über den Schlaf oder das schlafende Antlitz geliebter Personen verfasst. Meist nur in verträumter Andeutung, doch eigentlich mit klarer Intention. Die nächste Stufe wären sanfte Berührungen, Manipulationen des Schlafenden und im Extremfall sexuelle Handlungen.

Ein Paar das auf Somnophilie steht

Sex im Schlaf – Darf man das?

Wer jedoch ohne das Einverständnis der schlafenden Person tatsächlich sexuelle Handlungen an dessen Körper verübt, macht sich eines Gewaltverbrechens schuldig. Kommt das Dornröschen-Phänomen zum Tragen, verschwimmen die Grenzen zwischen liebevoller Berührung und gewaltsamen Übergriffen. Das Thema ist entsprechend mit Vorsicht zu genießen.

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Somnophilie als Störungsbild

Beziehen sich die Vorlieben eines Somnophilen auch auf bewusstlose Personen und ist das Verlangen so stark, dass der Betroffene es nicht kontrollieren kann, wertet die Medizin Somnophilie als Störung der Sexualpräferenz, die durchaus behandlungsbedürftige Ausmaße annehmen kann. Sobald die Gefahr besteht, zum Täter zu werden, sollten Betroffene deshalb dafür sorgen, dass sie Hilfe bekommen. Als kritisch gilt es:

  • sich schlafenden oder bewusstlosen Fremden (an öffentlichen Orten, auf Partys o.ä.) anzunähern, sie zu berühren
  • durch Alkohol/Drogen/K.o.-Tropfen die Bewusstlosigkeit einer Person herbei zu führen, um sich ihrer anschließend sexuell zu bemächtigen
  • jedwede Person im Schlaf sexuell zu berühren, die nicht klar ihr Einverständnis dazu gegeben hat

Somnophilie in Abgrenzung zu Sexsomnia

Die Somnophilie ist von der Sexsomnia abzugrenzen. Unter diesem Begriff werden Zustände zusammengefasst, in denen eine Person an sich selbst oder anderen sexuelle Handlungen vornimmt, während sie selbst schläft.

Der Betroffene befindet sich derweil (ähnlich einem Schlafwandelnden) in einer Tiefschlafphase und erinnert sich am nächsten Morgen nicht mehr an die Geschehnisse der Nacht.

Die Störung wird dann unangenehm, wenn die Betroffenen außerhalb des eigenen Schlafzimmers einschlafen. Nicht nur, dass die Gefahr besteht, gegen den eigenen Willen über andere herzufallen, es ist vielerorts auch verboten, sich im öffentlichen Raum zu entkleiden oder sexuelle Handlungen zur Schau zu stellen.

Wer unter Sexsomnia leidet, kann völlig unverhofft mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Glücklicherweise ist diese Form des Schlafwandelns nur sehr wenig verbreitet.

Ein Mann steht auf Somnophilie

Somnophilie aus juristischer Perspektive

Grundlegend ist gegen somnophile Vorstellungen solange nichts einzuwenden, wie der passive Part den vollzogenen Handlungen aktiv zustimmt bzw. zustimmen kann. Hier beginnt die Grauzone. Sobald Alkohol und Drogen im Spiel sind, kann davon ausgegangen werden, dass die Substanzen dazu verwendet wurden, sich den Schlafenden oder Bewusstlosen gefügig gemacht zu haben. In diesem Moment ist die Rechtslage nicht mehr eindeutig, verschiebt sich jedoch klar in Richtung Illegalität. Wird im Nachhinein Anklage erhoben, ist das Opfer grundlegend im Recht.

Derart mehrdeutige Situationen führen nicht selten zu Streitsituationen. Am einfachsten gehen Sie solchen Missverständnissen dadurch aus dem Weg, dass Sie Ihre Vorlieben nur mit nüchternen Personen ausleben, auf deren Wort Sie vertrauen können. Eine Anzeige zieht unterschiedliche Rechtsstrafen nach sich und kann bei Wiederholung zur Verordnung einer Therapie führen. Wer Fremde durch die heimliche Verabreichung von Drogen handlungsunfähig macht und sich ihnen dann bemächtigt, macht sich in jedem Fall strafbar.

Diese Rechte gelten auch im Ehebett

Im Übrigen sind auch Partnerinnen, mit denen Sie schon sehr lang zusammen sind, nicht generell geneigt, sich von Ihnen im Schlaf überraschen zu lassen. Im Gegenteil. Es existieren eine ganze Reihe Berichte von und über Frauen, die diese Form der Zuwendung als übergriffig oder gar Vergewaltigung einordnen und den wenig einfühlsamen Partner anzeigen. Vielen der Männer ist zunächst nicht einmal klar, wo ihr Fehler lag. (Ja, es geht in der Regel wirklich fast immer um Männer.)

Machen Sie sich also bewusst, dass den meisten Menschen ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung sehr wichtig ist und sie die Achtung dessen als wesentlichen Grundstein für das Vertrauen zu einem Partner erachten.

Wie lässt sich der Ursprung dieser Veranlagung einordnen?

Warum wer welche Vorlieben entwickelt, lässt sich schwer verallgemeinern. Unbestritten ist jedem Menschen die Hilflosigkeit einer schlafenden Person bewusst.

Eine solche Situation kann dann (je nach Veranlagung) unterschiedliche Reaktionen triggern. Der eine entwickelt vielleicht beschützende Gefühle, während der andere Machtphantasien nachhängt.

Hinzu kommt, dass der „wache“ Charakter des Schlafenden in diesem Moment keine Rolle spielt. Schläft die Powerfrau, ist ihr selbst der schüchternste Mann deutlich überlegen. Dazu kommt der Reiz des Verbotenen, die Idee etwas heimlich und ungesehen zu tun.

Wie gesagt, ist aber auch die reine Schönheit des entspannt schlafenden Körpers nicht außer Acht zu lassen.

Somnophilie Gründe

Inszenierungen des schlafenden Körpers

Die Kunst darf mehr als die Realität und so spielen pornografische Darstellungen und reine Sleepy-Fetisch-Movies gern mit somnophilen Motiven. Bewusstlosigkeit gilt in diesem Zusammenhang als starkes Bild. Die Filme zeigen, wie Menschen im Schlaf bewegt und manipuliert werden. Ihr Fokus liegt zwischen verträumten Gesichtszügen und erschlafften Gliedern. Sexuelle Fantasien spielen in diesem Genre jedoch nur eine untergeordnete Rolle.

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Genussvoller Sonntagmorgensex

Wie lassen sich somnophile Veranlagungen einvernehmlich leben?

Nur gucken, nicht anfassen. Eigentlich muss es gar nicht so schwer sein. Erfreuen Sie sich bereits am bloßen Anblick schlafender Menschen, müssen Sie wohl kaum den Zorn Ihres Partners fürchten. Wer erhofft sich nicht, dass sein Liebhaber ihn körperlich attraktiv findet und einen deshalb eben gern anschaut?

Kommerzielle Angebote. Leben Sie allein, finden Sie erstaunlich viel Online-Material zum Thema. Fotos, Filme, Sleepy-Models – die Szene ist gut aufgestellt. Auch Escort-Damen erklären sich mitunter dazu bereit, im Schlaf beobachtet zu werden.

Grenzen kommunizieren. Wenn Ihr Partner oder Ihre Partnerin in Ihre Vorlieben eingeweiht sind, können Sie Grenzen besprechen, die Sie beachten müssen, damit das Vertrauen in der Beziehung erhalten bleibt. Sie könnten sich darauf einigen, dass es ok ist, am Sonntagmorgen durch Sex geweckt zu werden oder dass sie am Abend vor dem Einschlafen um Erlaubnis gebeten werden muss,

wenn Sie sie im weiteren Verlauf der Nacht berühren möchten. In diesem Zusammenhang können Sie gleich darüber sprechen, wie diese Berührungen aussehen dürfen.

Vertrauen. Natürlich gehört eine Menge Vertrauen zu einer solchen Absprache. Realistisch betrachtet verhält es sich aber mit vielen anderen Vorlieben genauso. Wer sich zum Beispiel auf Fesselspiele einlässt, erlebt eine vergleichbare Abhängigkeit.

Escort-Dienstleistungen. Möchten Sie Ihre Vorlieben mit einer Escort-Dame ausleben, gilt der Grundsatz des gemeinsamen Konsenses umso verbindlicher. Schließlich handelt es sich um eine fremde Person, deren Vorlieben Sie nicht kennen. Halten Sie sich nicht an diese Absprachen, ist eine Escort-Lady Ihnen gegenüber rechtlich genauso im Vorteil, wie jede andere Frau auch.

Sex am Morgen

Selbstverständlich sollte Ihnen bewusst sein, dass Somnophilie in Bezug zu Escort-Dienstleistungen jegliche Verabreichung von Drogen oder sonstiges Herbeiführen von Bewusstlosigkeitszuständen ausschließt. Ihr Date muss sich in jedem Moment des Treffens sicher fühlen können.

Sex als romantische Überraschung

Im Schlaf berührt zu werden, kann im richtigen Kontext zu feuchten Träumen führen und eine sehr angenehme Überraschung sein. Eine ganze Reihe Menschen erlebt derartige Zuwendungen als romantisch. Man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass eine Frau für die Ausübung des Geschlechtsaktes zunächst körperlich bereit sein muss. Vermutlich ist dadurch eher ein Vorspiel im Schlaf als der tatsächliche Geschlechtsakt realistisch.

Selbst bei gegenseitigem Einvernehmen ist es unbedingt notwendig, Vorkehrungen zu treffen, um Verletzungen auszuschließen. Vor dem Sex ist immer Gleitgel ratsam. Neben diesem offensichtlichen Punkt müssen die im Schlaf ausgesetzten Reflexe berücksichtigt werden. Muskeln, die sich nicht schützend anspannen, lassen Arme und Beine in ungünstigen Positionen zurück.

Verrenkungen, ausgekugelte Gelenke und im Extremfall sogar Knochenbrüche entstehen deutlich schneller, als im wachen Zustand. Ein schlafender Partner kann Sie zudem nicht sofort warnen, wenn eine Zuwendung für ihn schmerzhaft wird. Die meisten Menschen sind direkt nach dem Aufwachen nicht sonderlich reaktionsschnell. Sehen Sie also zu, dass Ihre Partnerin nicht stürzen kann und ihre Atemwege frei bleiben. (Das schließt Oralverkehr fürs Erste vollständig aus.)

Tipps für die Umsetzung einvernehmlicher Settings

Realistisch betrachtet, stehen Sie vor dem Problem, dass der passive Partner sehr wahrscheinlich recht schnell aufwachen wird. Außerdem ist es auch in Beziehungen mit starkem Machtgefälle immer wesentlich, dem untergeordneten Partner Ausstiegsoptionen zu lassen. Für Sex im Schlaf müsste mit diesem Grundsatz gebrochen werden. Es würde sich im Prinzip um eine Art Tunnelspiel handeln, wenn auch nur im weitesten Sinne.

Möchten Sie Ihre Fantasien mit einer Escort-Dame oder einem One-Night-Stand ausleben, stehen sich zwei vollkommen fremde Personen gegenüber. Für solche Fälle haben sich Rollenspiele bewährt. Die Partnerin tut nur so, als würde sie tief schlafen. Dazu gehört natürlich ein gewisses Maß an schauspielerischer Begabung. Das Maß an Sicherheit, das durch dieses Vorgehen erreicht wird, ist den Versuch aber in jedem Fall wert.

Was brauchen Sie wirklich?

Manchmal ist es allerdings gar nicht der Schlaf an sich, auf den es ankommt. Schauen Sie sich Ihre Fantasien zunächst einmal genau an. Geht es vornehmlich um den Anblick des Schlafenden? Oder triggern Sie Überwältigungsfantasien? Vielleicht sind Rollenspiele, die das nächtliche Eindringen in das Schlafzimmer einer überraschten Frau beinhalten bereits Anreiz genug. Medizinische Rollenspiele können einen ähnlichen Reiz setzen.

Wenn es weniger auf den Überraschungsmoment als vielmehr auf die Manipulation ankommt, kann der Partner versuchen, sich Ihnen soweit hinzugeben, dass Sie seine schlaffen Gliedmaßen frei bewege können. Wobei als zusätzlicher Anreiz die Augen geschlossen oder sogar zusätzlich bedeckt werden. Interessant können außerdem Experimente mit linguistisch erzeugten Trancezuständen sein. Natürlich wieder nur mit vorheriger Einwilligung.

Romantik im Schlaf

Was romantisch ist und was nicht, legt natürlich jeder anders aus. Ist Ihre Partnerin damit einverstanden, kann es sehr schön sein, im Zuge sexueller Zuwendungen aufzuwachen. Vielleicht erregt es sie bereits, wenn Ihre Hände andeutungsweise zwischen ihre Oberschenkel fahren. Vielleicht kommt sie nahezu augenblicklich, wenn sie Ihre heiße Zunge in ihrer Mitte spürt.

Ihr könntet schlicht darin übereinkommen, dass Sie sie auf euren guten Morgensex vorbereiten dürfen, während sie noch schläft. Die Penetration können Sie mit dem Erwachen bewusst gemeinsam genießen.

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Raus mit der Sprache!

Erregt es Sie, Ihre Partnerin nach eingehender Beobachtung sanft von Ihrer Hand in den Orgasmus zu treiben? Trauen Sie sich, aber sprechen Sie zunächst mit ihr über diese Vorlieben. So geben Sie sich die Chance, eine gemeinsame Lösung zu finden, ohne das grundlegende Rechte auf sexuelle Selbstbestimmung oder zarte Gefühle verletzt werden.

Möchten Sie Ihre Fantasien mit einer Escort-Dame ausleben, geben Sie Ihre Vorlieben unbedingt schon im Vorfeld bekannt, damit Sie nicht durch eine direkte Ablehnung Ihrer Wünsche verunsichert werden.

Somnophilie ist und bleibt eine Vorliebe, die zwar in ihrer Grundform, der Erregung durch den bloßen Anblick schlafende Menschen eher harmlos erscheint, die jedoch immer mit dem Eindringen in die Privatsphäre des Schlafenden einhergeht.

Ausgeschlafene Gespräche sind als Grundlage dafür das A und O.

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